Zeititz

Zeititz wurde erstmals im Jahre 1284 urkundlich erwähnt. Es war bis ins 19. Jh. ein reines Agrardorf, welches aus einem Rittergut und einiger Bauerngüter bestand. Im Jahre 1551 hatte Zeititz 7 besessene Mann, d. h. mit landwirtschaftlichem Besitz. Das Rittergut war seit etwa dem 17. Jh. im Besitz der gräflichen Familie von Lindenau auf Schloss Machern und wurde als Vorwerk bewirtschaftet.

Ab 1804 gehörte es dem Rittergutsbesitzer Schnetger in Machern. Im Jahre 1842 ließ Schnetger die Umgebung von Zeititz bergmännisch untersuchen. Um das Jahr 1845 entstanden die Schnetgerschen Braunkohlengruben. In ihnen wurde die Kohle unter Tage abgebaut. Die Grube Agnes war bis 1908 in Betrieb. Sie befand sich in der Nähe der Zeititzer Ziegelei, zuletzt Naumann & Söhne.

1892 erwarb der Kammerherr Wolf von Arnim das Rittergut in Zeititz. Es entstand das Arnimsche Ton- und Ziegelwerk. Er erwarb auch die Altenbacher Ofenfabrik. Seit wann diese bestand, kann nicht belegt werden. Ein original Altenbacher Kachelofen ist heute noch in Betrieb. Außerdem übernahm er die Grube Agnes und eröffnete die Grube Else, welche von 1907 bis 1925 in Betrieb war. Durch die Ansiedlung von Industriegewerbe zogen auch immer mehr Arbeiter nach Zeititz, was sich auch in den Einwohnerzahlen widerspiegelt: waren es 1834 nur 83, so waren es im Jahre 1871 bereits 186.

Der Gasthof besteht schon ca 100 Jahre. Er ist heute der Einzige in unseren drei Ortschaften.

Gasthof Zeititz             Neurologisches Rehabilitationszentrum



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