Ob es Gottfried Kolditz gefallen hätte …?

Es war genau vor 90 Jahren, als Gottfried Kolditz in Altenbach, Sachsen als Sohn eines Landarbeiters geboren wurde. Im Rahmen der Kirchennacht 2012 fand eine Ausstellung über den DEFA-Regisseur und Drehbuchautor statt.

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Die Organisatoren waren stolz, dass sie Tochter und Sohn von Gottfried Kolditz zur Nacht der offenen Dorfkirchen gewinnen konnten. Für Stefan Kolditz, heute selbst erfolgreicher Autor von Drehbüchern (Dresden, An die Grenze, Unsere Mütter, unsere Väter), war es ein willkommener Ausflug in die eigene Familiengeschichte.

Seine freie Zeit kann man sich zum Beispiel mit dem Lesen vertreiben. Lesen bildet. Sagt man. Das stimmt nicht immer, denn es kommt darauf an, was man liest. Apropos „lesen“: Im Januar 2013 erschien im Engelsdorfer Verlag Aufstieg ins Rampenlicht. Ein Buch, in dem Sie auch über diesen Mann aus Altenbach Näheres und bis dato der Öffentlichkeit nicht Preisgegebenes erfahren. Jens Rübner, Leipziger Autor und am besagten Tage im Juli 2012 auch zu Recherchezwecken unter den Gästen weilend, schrieb diese Geschichte über den Mann, der im Jahr 1955 als musikalischer Berater für die Musikfilme Zar und Zimmermann und Mazurka der Liebe zur DEFA wechselte, auf. Der Grundstein für den Aufstieg ins Rampenlicht war gelegt.

Des Weiteren erfahren Sie, was Stäbchen und Sakeschalen mit einem „Waffenschmied“ sowie Leipzig zu tun haben. Spannende, verblüffende und berührende Geschichten erzählen von Menschen, die in seiner Heimatstadt Geschichte geschrieben haben. So erfahren Sie etwas über die „Adlerschüler“ und über den Ort, an dem einst „Prinzessin Tausendschön“ wohnte. Sie lesen, warum der Schwerenöter, Hochstapler und Kleinkriminelle Karl May 1865 als Pelzdieb aufflog und hören von einer Else, die eigentlich Sabine heißt. Rübner erklärt auch, warum der hingerichtete Mörder Johann Christian Woyzeck, den Georg Büchner mit seinem Drama berühmt machte, heute sogar einen Salon in Leipzig hat.

Es sind lebendige Porträts von Menschen aus Film, Fernsehen, Musik und Theater, geschichtliche Persönlichkeiten und Originale, auf jeden Fall Menschen, die in Leipzig unübersehbare Spuren hinterlassen haben, die vom Scheitern und Gelingen, von Ruhm und Niederlagen künden. Auf 216 Seiten inklusive vieler farbiger Abbildungen erfahren Sie noch vieles mehr. Sie können das Buch über den Autor selbst –defafan@web.de - sowie den Engelsdorfer Verlag beziehen, natürlich ist es auch über die Internetplattformen buchhandel.de ; amazon.de sowie libri.de zu bekommen ... und selbstverständlich kann man es in jedem gut sortierten Buchladen unter Angabe des Autors und des Titels bestellen.



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